Krebs-Arznei teurer in der PKV
Medikamente für die Behandlung von Krebserkrankungen sind in der GKV wesentlich billiger als in der PKV. Das sagte Volker Leienbach, Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherung (PKV)
Der PKV-Verband hat konkrete Vorschläge zur Kostenbegrenzung gemacht: Für den Festzuschlag, den Privatversicherte an die Apotheke zu zahlen haben, kann zukünftig eine Obergrenze von beispielsweise 75 Euro gezogen werden. Wenn eine solche Preisvorgabe auf dem Verordnungswege vermieden werden soll, kann das Problem alternativ dadurch gelöst werden, dass der unbegrenzte 90-Prozent-Zuschlag gestrichen und die private Krankenversicherung zu Verhandlungen mit Apothekern über angemessene Entgelte ermächtigt wird. Die geltende Arzneimittelpreisverordnung führt zu absurden Preisunterschieden, die unseren Versicherten nicht mehr vermittelt werden können: Medikamente, die für gesetzlich Versicherte zum Beispiel 143 Euro kosten, werden für Privatversicherte mit mehr als 2700 Euro abgerechnet.
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