Nach Zusatzbeiträgen ist PKV interessanter
Nachdem die gesetzlichen Krankenkassen die erste Runde der Zusatzbeiträge angekündigt haben, bleibt für viele Versicherungsnehmer nur die Flucht in die private Krankenversicherung. In der GKV zahlen Spitzenverdiener jetzt bis zu 670 Euro im Monat. Dazu bietet die PKV eine günstigere Alternative.
Die Krankenkassen können bis zu 37,50 Euro von ihren Versicherten als Zusatzbeitrag verlangen. Die GBK Köln und die BKK für Heilberufe haben bereits angekündigt, dass sie den Maximalbetrag verlangen wollen. Da ist es kein Wunder, dass bereits die ersten Versicherungsnehmer ihren Vertrag gekündigt haben. Freiwillig Versicherte können ohnehin in die PKV wechseln. Nicht nur die günstigeren Tarife verlocken dazu diesen Weg einzuschlagen, auch die leistungsstärkeren Tarife tragen ihr Übriges dazu bei.
Besonders auch aus diesem Grund hoffen die privaten Krankenversicherer darauf, dass die Wechselregelung schnellst möglich verändert werden. Im Moment müssten Angestellte drei Jahre über 49 950 Euro verdient haben, damit sie in die PKV wechseln können. In der Zukunft soll es möglich sein, dass ein Wechsel auch schon bei einer einmaligen Überschreitung stattfinden kann.
Die Möglichkeiten in der PKV sind größer als in der GKV, da sich hier jeder nach seinen eigenen Wünschen versichern kann. Jemand der Geld sparen möchte, der kann lediglich die gesetzlichen Kassenleistungen bei einem privaten Anbieter versichern lassen. Wer hingegen einen höheren Absicherungswunsch hat, der kann zusätzlich den Heilpraktiker und die Chefarztbehandlung im Krankenhaus mit versichern.
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