?> Kampf gegen die Kostenspirale | Private Krankenversicherung

Ihre persönliche Vorsorge

Privat versichert - Nicht nur was für Reiche

Die persönliche Vorsorge ist wichtig. Private Krankenversicherungen bieten oftmals viele Vorteile für den Versicherten. Allerdings ist eine solche Versicherung oft auch mit hohen Kosten verbunden die sich nicht jeder leisten kann oder will. Will wollen ihnen auf unserem Ratgeber zeigen, dass es auch Möglichkeiten einer günstigen privaten Krankenversicherung gibt.

Kampf gegen die Kostenspirale

Die Politik im Gesundheitswesen belastet die Bürger schwer. Während die gesetzlichen Krankenkassen von ihren Versicherten Zusatz-Beiträge verlangen, erhöhen die privaten Krankenversicherungen ihre Prämien um schwindelerregende Beträge. Da stellt sich natürlich die Frage wie diese Kosten-Spirale gebremst werden kann.

 

Viele Versicherungsnehmer müssen in der PKV eine Beitragserhöhung von bis zu 30 Prozent hinnehmen. Die Erhöhungen resultieren aus den immer weiter steigenden Ausgaben. Die Kostentreiber sind hier im Wesentlichen die Ausgaben für Zahnersatz, Arzneimittel und Arztbehandlungen. Da die PKV sparen müssen, wenn eine Mitgliedschaft in dieser Versicherung nicht zu einem unbezahlbaren Luxusgut werden soll, stehen sie enorm unter Druck. Dann, wenn die PKV nicht ausschließlich als reiner Kostenerstatter dienen will, sind die Maßnahmen zum Sparen dringend notwendig. Verschiedene Versicherungen haben dieses bereits erkannt und handeln dementsprechend. Sicherlich ist eine Werbung mit der Tatsache, dass alle Kosten für den Versicherten übernommen werden zu viel gesagt und unangebracht.

 

Die ersten privaten Krankenversicherer prüfen nun alle eingehenden Rechnungen, um so Parallel-Buchungen aufzudecken. In diesem Zusammenhang ist eine neue Gebührenverordnung sinnvoll. Die aktuelle besteht bereits seit der letzten Reform die Anfang der achtziger Jahre war. Viele Versicherer in der privaten Versicherung setzen auf eine engere Betreuung von chronisch Kranken und teuren Patienten. Dann, wenn bei den Patienten ein krankheitsgerechtes Verhalten im Alltag gewährleistet ist, hilft ein besserer Service die Behandlungskosten zu senken.

Da auch die Ausgaben für Arzneimittel dramatisch ansteigen, handeln die PKV nun Rabattverträge mit der Pharmaindustrie aus. Genauso werden nun kostspielige Diagnoseinstrumente hinterfragt, da die Ärzte den Bogen gerne einmal überspannen und teure Untersuchungsmethoden schematisch einsetzen.

 

Auch die Eigenverantwortung der Patienten muss gefördert werden. So sollte sich jeder Versicherte zuerst einmal fragen, ob ein Besuch beim Arzt überhaupt unbedingt notwendig ist. Die meisten der Versicherten wollen jedoch nicht auf die Leistungen der PKV verzichten. Aus diesem Grund haben sich sich für eine solche entschieden. Auch eine Kontrolle der eigenen Tarife macht Sinn, da es vielleicht Leistungen gibt, die nicht unbedingt benötigt werden oder manchmal ist auch eine Erhöhung der Selbstbeteiligung hilfreich. Wer vorausschauend plant, der kann im Alter mögliche Prämien-Erhöhungen ausgleichen, indem er sich in jungen Jahren schon eine persönliche Vorsorge monatlich zurück gelegt hat.

 

Wichtig für all diejenigen, die von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln möchten ist es, sich nicht von den überaus günstigen Einstiegsprämien locken zu lassen. Bevor eine Entscheidung getroffen wird, sollte man sich genau die Erhöhungshistorie anschauen und die Tarife ganz genau prüfen. Oftmals ist ein Wechsel innerhalb der PKV nicht und auch ein Wechsel zurück in die GKV nicht möglich.

Mittwoch, 10.03.2010 - Themen: Beitragszahlungen, Wissenswertes

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